Dienstag, 18. Februar, 2020
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Auf die Zutaten kommt es an

Begrüssung auf dem Gelände der BioPower Nordwestschweiz in Pratteln

In einem spannenden Rundgang bei BioPower Nordwestschweiz in Pratteln konnten Interessierte aus Binningen und Bottmingen in einem Rundgang erfahren, was mit ihren Bioabfällen geschieht, welche in der Bioklappe und mit der Grünabfuhr entsorgt werden.
Mike Keller, Betriebsleiter der BioPower Anlage Pratteln und Gemeindepräsident von Binningen, begrüsste die rund 50 Interessierten auf dem Gelände in Pratteln. Aufgeteilt in vier kleinere Gruppen konnten die verschiedenen Durchgänge vom angelieferten Abfall bis zum Biogas und Dünger verfolgt werden.
Zu beklagen sei, dass immer mehr angeliefertes Gut, nicht dem gewünschten Sammelabfall entspricht. So findet sich immer wieder im angelieferten Gut, Abfall welcher nicht biologischer Natur ist, wie z.B.: Plastik aller Art bis zu Batterien etc. Diese Stoffe müssen dann mit viel Mühe von Hand aussortiert werden. Eine Garantie, dass alles erwischt wird, gibt es dabei nicht. So war einer der Schwerpunkte auch das Erläutern, was wo entsorgt werden muss und was in den Bioabfall darf.
Die Produktion von Biogas sei vergleichbar mit dem Gärprozess im Magen einer Kuh. Bei der Vergärung bauen Mikroorganismen unter Luftabschluss in geschlossenen Behältern die Bioabfälle ab. Dabei entsteht Biogas, welches genutzt werden kann. Aus dem Restmaterial entsteht das Recyclingprodukt.In einem geschlossenen Behälter, dem «Fermenter» findet eine kontrollierte Vergärung statt. Der abgebaute Kohlenstoff wird zu über 90% in Biogas umgewandelt. Dieses Biogas kann dann als erneuerbare Energie zu Fahrzeug-Treibstoff sowie mittels Wärme-Kraft-Koppelung zu elektrischem Strom und Wärme aufbereitet werden. ns

Betriebsleiter der BioPower Anlage Pratteln und Gemeindepräsident von Binningen, Mike Keller, erteilt höchstpersönlich «Recycling-Nachhilfe» Fotos: ns

Mehr erfahren über BioPower Pratteln

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Auf die Zutaten kommt es an

Begrüssung auf dem Gelände der BioPower Nordwestschweiz in Pratteln In einem spannenden Rundgang bei BioPower Nordwestschweiz in Pratteln...

Auf die Zutaten kommt es an

Begrüssung auf dem Gelände der BioPower Nordwestschweiz in Pratteln

In einem spannenden Rundgang bei BioPower Nordwestschweiz in Pratteln konnten Interessierte aus Binningen und Bottmingen in einem Rundgang erfahren, was mit ihren Bioabfällen geschieht, welche in der Bioklappe und mit der Grünabfuhr entsorgt werden.
Mike Keller, Betriebsleiter der BioPower Anlage Pratteln und Gemeindepräsident von Binningen, begrüsste die rund 50 Interessierten auf dem Gelände in Pratteln. Aufgeteilt in vier kleinere Gruppen konnten die verschiedenen Durchgänge vom angelieferten Abfall bis zum Biogas und Dünger verfolgt werden.
Zu beklagen sei, dass immer mehr angeliefertes Gut, nicht dem gewünschten Sammelabfall entspricht. So findet sich immer wieder im angelieferten Gut, Abfall welcher nicht biologischer Natur ist, wie z.B.: Plastik aller Art bis zu Batterien etc. Diese Stoffe müssen dann mit viel Mühe von Hand aussortiert werden. Eine Garantie, dass alles erwischt wird, gibt es dabei nicht. So war einer der Schwerpunkte auch das Erläutern, was wo entsorgt werden muss und was in den Bioabfall darf.
Die Produktion von Biogas sei vergleichbar mit dem Gärprozess im Magen einer Kuh. Bei der Vergärung bauen Mikroorganismen unter Luftabschluss in geschlossenen Behältern die Bioabfälle ab. Dabei entsteht Biogas, welches genutzt werden kann. Aus dem Restmaterial entsteht das Recyclingprodukt.In einem geschlossenen Behälter, dem «Fermenter» findet eine kontrollierte Vergärung statt. Der abgebaute Kohlenstoff wird zu über 90% in Biogas umgewandelt. Dieses Biogas kann dann als erneuerbare Energie zu Fahrzeug-Treibstoff sowie mittels Wärme-Kraft-Koppelung zu elektrischem Strom und Wärme aufbereitet werden. ns

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